Bockshornklee-Schmiere (Shulba-Ersatz)

Inspiration: Shulba – Der Erweicher der Sehnen (Unani-Medizin, Persien).

Original-Quelle: Ibn Sina (Avicenna), Al-Qanun fi al-Tibb, Buch II, Sektion über Bockshornklee.

Zitat: „Es ist auflösend und nährend; als Umschlag genutzt, nimmt es die Härte aus den Gelenken und stellt die Elastizität der Sehnen wieder her, wenn diese spröde geworden sind.“

Europäische Quelle: Dioscurides, De Materia Medica, Buch II, Kapitel 124.

Zitat: „Fenugreek (Bockshornklee) wirkt erweichend und auflösend. Als Umschlag genutzt, nimmt er die Härte aus den Gelenken und heilet die Schwäche der Sehnen.“

Zutaten:

Bockshornkleesamen-Pulver,

heißes Wasser.

Sammelzeit: Spätsommer (August bis September), wenn die schmalen Hülsenfrüchte braun und die Samen hart sind.

Zubereitung: Das gepulverte Saatgut mit wenig heißem Wasser zu einem streichfähigen Brei anrühren, diesen warm auf ein Tuch streichen und als Umschlag für 20–30 Minuten auf die betroffenen Gelenke legen.

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe (Galaktomannane) ca. 20–45 %, Saponine (Diosgenin) ca. 1–2 %, fettes Öl ca. 6–10 %, Trigonellin ca. 0,3 %, Flavonoide ca. 1 %.

Gegenanzeigen: Bei großflächiger Anwendung kann es zu Hautreizungen kommen; während der Schwangerschaft nicht innerlich anwenden, da es die Gebärmutter stimulieren kann.

Wirkung: Der Bockshornklee ersetzt die persischen Spezialpasten zur Pflege der Gelenkschmiere.

Anwendung: Warm auf das Knie oder die Schulter auftragen, mit einem Tuch umwickeln und 30 Minuten wirken lassen. „Nährt den Knorpel durch die Haut“.

Die Rezeptur stammt aus meinem Buch „Resonanz der Erde“ https://verlag.wiethase.de/resonanz-der-erde/

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